Jazz lernen im Fernkurs global-jazz-academy
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Musik lernen
Jazzunterricht im Fernstudium
Und, Sie werden lachen, wir können uns sogar auf eine ganz ehrwürdige Tradition berufen. Kleiner historischer Rückblick gefällig? Da gab es in den 1930er Jahren in New York einen russisch-jüdischen Emigranten namens Joseph Schillinger, der mit dem nach ihm benannten „Schillinger System of Musical Composition“ für Furore sorgte. Als Teilnehmer an seinen (damals nun wirklich revolutionären) „mail tuition courses“ schickte die Crème de la Crème der seinerzeitigen amerikanischen Musik Post an Schillingers Adresse in der Fifth Avenue – Tommy Dorsey, Benny Goodman, Glenn Miller und wie sie alle hießen. Selbst ein George Gershwin holte sich bei Schillinger per Post Hilfestellung für die Komposition seiner heute legendären Oper „Porgy and Bess“. Von den späteren Pionieren des Bebop und Modern Jazz nahmen ebenfalls etliche an den Fernkursen teil, und selbst die gegenwärtig berühmteste Schule für Jazz, das Berklee College in Boston, geht auf einen solchen Kursteilnehmer zurück.

Auch zeitgenössische Musiker haben von dem Fernkurssystem profitiert. So berichtet der virtuose Pianist Michel Camilo, dass er sich erst nach der Absolvierung des Fernstudiums des Berklee Colleges reif dazu fühlte, nach New York zu ziehen und auf der dortigen Szene musikalisch zu bestehen.

Aber genug davon, denn darüber hinaus haben wir mit Herrn Schillinger ja nichts weiter gemeinsam. Auch die Technik ist inzwischen weit fortgeschrittener, und wir nutzen für unsere pädagogische Arbeit nicht mehr nur den guten alten Postweg, sondern natürlich auch das weit schnellere und flexiblere Internet.

Zurück zu der eingangs gestellten Frage: kann man denn Musik im Fernunterricht lernen? Oft wird noch grundsätzlicher gefragt – kann man denn Jazz überhaupt lernen, mit all dem Feeling und der persönlichen Ausdrucksweise, die unbedingt dazugehören? Und tatsächlich wimmelt die moderne „Jazz Education“ vor Aussagen wie: „You’ve got to find out for
yourself“ und „You are yourself your own best teacher“. Jazz lernen kann man bestimmt, aber der Lernprozess wird immer stark autodidaktische Züge tragen, das war bei Generationen von Musikern nicht anders.

Genau an solche Menschen wenden wir uns primär: diejenigen, die im Grunde Autodidakten sind. Ihnen bieten wir durchdachtes und erprobtes Lernmaterial – von den allgemeinsten Grundlagen der Musiktheorie bis zu fortgeschrittenen Improvisationskonzepten. Im Gegensatz zum „normalen“ Selbststudium (wo man eben auf Versuch und Irrtum angewiesen
ist und auch schon mal ganz schön auf Abwege geraten kann) begleiten die Dozenten der g-j-a den Lernprozess jederzeit. Regelmäßige Korrekturen von Aufgaben und Improvisationsübungen verschaffen dem Lernenden eine gute Kontrolle über den eigenen Fortschritt – eine wichtige Hilfestellung und Motivation, die einem meist fehlt, wenn man „im stillen Kämmerlein“ so vor sich hinübt. Und unser gemeinsames Ziel bleibt es ja, den „Jazz-Novizen“ möglichst schnell dahin zu bringen, wo man die Musik wirklich lernt: auf die Bühne.

Um unser Konzept zum betreuten Selbststudium praktisch kennenzulernen, bieten wir Ihnen die unverbindliche Möglichkeit, die theoretischen und praktischen Aufgaben unserer Lehrbriefauszüge zu bearbeiten und an uns zu senden. Sie werden von uns korrigiert und kommentiert und an Sie zurückgesandt, dies natürlich kostenlos.

Interessiert? Dann klicken Sie >> bitte hier


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